Der historische Bau aus den Jahren 1877/1878 – einst Sitz des Grossen Rates, der Kantonalbank und des Bündner Gerichts – bietet nun rund 50 Mitarbeitenden moderne Arbeitsplätze. Dabei wurden die technischen Anlagen vollständig erneuert: Das gesamte Gebäude wird neu mechanisch belüftet, wobei Aussen- und Fortluft unauffällig im Bestand integriert wurden, um die historische Substanz nicht zu stören. Beispielweise konnten historische Lüftungsgitter im grossen Gerichtsaal aus der Ersteller Zeit wieder verwendet werden.
Auch die Fort- und Aussenluft ist in der Gebäudehülle so integriert das man die Ansaug- und Ausblassöffnungen nicht erkennen kann.
W+L Partner AG realisierte die Heizungs– und Lüftungsanlagen und blickt stolz, auf eine bereichernde Erfahrung im Denkmalgeschützten Bau zurück. Dieser Bau zeigt deutlich auf, dass sich Denkmalschutz und eine moderne Gebäudetechnik nicht ausschliessen. Ein grosses Dankeschön geht dabei an unser Planungsteam mit Stephan Aeschlimann , Cornel Herrli und Sergio Ortiz. Wie auch dem Architektenteam von Aebi & Vincent Architekten SIA AG | Architectes SIA SA für die Zusammenarbeit.
Am Dienstag wurde das sanierte und erweiterte Obergericht eröffnet. Regierungsrätin Carmelia Maissen übergab das Gebäude offiziell an Präsident Remo Cavegn.
Die Fusion der Gerichte ist Teil der Justizreform 3, die 2022 vom Stimmvolk angenommen wurde. Nach zweijähriger Projektphase konnte das neue Obergericht erfolgreich seinen Betrieb aufnehmen.
Kanton Graubünden
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