Obergericht Chur
Der Montag, 1. Mai 2023, markiert wieder einen geschichtsträchtigen Tag in der Geschichte des Gebäudes . Weil die anderen Gebäude des Kantons Graubünden zu klein sind, um Verwaltungsgericht und Obergericht zu beherbergen, werden sie im Staatsgebäude zusammen gelegt.
Wir freuen uns an diesem historischen Projekt die HLK Anlagen planen und koordinieren zu dürfen! Besonders herausfordernd war es, die Anlage in die historische Baustruktur zu integrieren.
Die erfolgreiche Planung einer Heizungs-, Kühl- und Lüftungsanlage in einem historischen Gebäude erfordert daher viel Fingerspitzengefühl und gute Kommunikation zwischen Architektur und Drittplanern. Stephan Aeschlimann hat mit seiner Expertise und seinem Engagement bei diesem Projekt bereits eine wichtige Rolle gespielt und konnte gemeinsam mit seinem Team im speziellen dem Lüftungsplaner Cornel Herrli eine Lösung entwickeln, die den Erhalt der historischen Baustruktur gewährleistet und dennoch eine effiziente Lüftungsanlage ermöglicht.
Es ist ein Gebäude, das wahrlich schon Geschichte geschrieben hat: Das Staatsgebäude an der Churer Grabenstrasse. Zwischen dem Stadtgarten und dem alten Postgebäude gelegen, strahlt es seit 140 Jahren eine unangefochtene Würde aus. Früher war es der Sitz des Grossen Rates, der Graubündner Kantonalbank und die Zentralverwaltung des Tiefbauamtes. «Das ist ein Zeichen einer echt schlanken Verwaltung», sagte Regierungsrätin Carmelia Maissen am Montag vor den Medien in Chur. 1911 zog zuerst die Graubündner Kantonalbank aus, 1960 der Grosse Rat. Im ersten Weltkrieg beherbergte das Gebäude zudem das Platzkommando Chur
Die Bauarbeiten dürften zweieinhalb Jahre dauern; prognostizierte Inbetriebnahme des Gebäudes ist der Herbst 2025. Dazwischen passiert Folgendes: «Es soll ein repräsentativer Ort entstehen, sehr bescheiden, aber würdig», sagte Architekt Bernhard Aebi. Dazu gehört auch, dass der alte Grossratsaal wieder in alter Pracht erscheinen und dereinst als Gerichtssaal dienen soll. «Das Haus wird viel farbiger und moderner.»
Bauherrschaft: Hochbauamt Graubünden, vertreten durch Markus Grischott
Architektur: Aebi & Vincent Architekten SIA AG | Architectes SIA SA
Bauleitung: Fanzun AG
Elektroingenieur: Marquart Elektroplanung + Beratung AG
Sanitärplaner: Hesaplan AG
Landschaftsarchitektur: extrā Landschaftsarchitekten AG
Bauphysik: Lenum AG
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